
Aussehen:
Ich möchte an dieser Stelle einen Auszug aus dem Buch “Berner
Sennenhund- Charakter-Erziehung- Gesundheit” von Isabella Lauer
zitieren, denn treffender kann man die optische Erscheinung des Berners
nicht in Worte fassen:
“ `Er ist wohl der schönste Hund den es gibt` ” So schwärmerisch
schrieb vor 75 Jahren Professor Dr. Albert Heim, Schweizer Hundeexperte,
über den Berner Sennenhund. Und so großzügig sind auch
heute die Halter dieser Rasse mit ihrem Lob über ihn. Tatsächlich
spricht sein Äußeres viele Hundehalter an: Die stattliche Figur,
das wellig, lange und lackschwarze Haar am Körper, im Kontrast zum
Schneeweiß von Brust du Blesse und den rotbraunen Abzeichen , das
ergibt eine sehr schöne Kombination. Und wer ihm in die Augen sieht,
kommt nicht Davon los: Diese treuen, braunen Augen strahlen eine Liebenswürdigkeit
aus, die Hundefreunden ans Herz geht.”
Als wir zum ersten Mal einen Berner Sennenhund sahen, war es um uns geschehen.
Er entspricht einfach unserem Idealbild eines Hundes: groß- aber
nicht riesig, kräftig- aber nicht dick, bärig, freundlich, kinderlieb,…
Charakter:
Viel wichtiger als das schönste Aussehen ist natürlich sein
wundervoller Charakter. Berner sind für ihre sprichwörtliche
Anhänglichkeit bekannt. Das sie doch viel zu groß sind , um
als Schoßhund durchzugehen, interessiert sie meist nicht. Wie oft
haben unser Schmusebären schon versucht einen Platz auf unserem Schoß
zu ergattern!
Wegen ihres freundlichen, gutmütigen Wesens und ihrer Ausgeglichenheit
sind sie die idealen Familienhunde. Berner Sennehunde sind weder schreckhaft
noch ängstlich, so dass ihnen normale Alltagsgeräusche, Baustellenlärm
oder spielende Kinder nicht aus der Ruhe bringen können
Berner sind absolut untauglich für die Zwingerhaltung!!!
(wie in unseren Augen eigentlich jeder Hund) Ein Berner benötigt
unbedingt engen Kontakt zu seinen Menschen.
Wer Berner für träge oder gar faul hält, der irrt gewaltig.
Berner sind Gebrauchshunde, die ihre Menschen fordern. Sie rauchen nicht
nur viel Liebe und Zuwendung, sondern wollen körperlich und geistig
beschäftigt werden. Ein Leben als reiner Wohnungshund, der bei seinen
Spaziergängen nur an der Leine läuft, wäre für ihn
eine Qual. Er braucht naturverbundenen, bewegungsfreudige Menschen, die
sich gerne mit ihm bei Wind und Wetter im Freien aufhalten, um ihm freien
Auslauf zu ermöglichen. Das dem so ist, erkennt man, wenn man sich
etwas mit dem Ursprung der Rasse beschäftigt. Diesen findet man auf
Berghöfen der Schweizer Alpen. Dort zählte nicht nur das Hofhüten
zu seinen Aufgaben, sondern er zeigte auch viel Ausdauer als Zughund.
Uf jeden Fall war der Berner immer ein arbeitsfreudiger Hund. Und das
gilt auch heute noch. Gal was wir gerade im oder um das Haus zu erledigen
haben, unsere zwei Bären sind immer mit von der Partie.
Ir wollten ihnen an dieser Stelle den Berner so beschreiben wie wir ihn
bisher kennen- und erleben durften .Ein Leben ohne Berner können
wir uns nicht mehr vorstellen. Einmal Berner- immer Berner.
Ernährung:
Der Hund zählt als Nachfahre des Wolfes zu den Caniden- er ist also
von der Abstammung ein Raubtier, sprich Fleischfresser.
Nun wollen wir natürlich nicht, das unsere Berner ihr Futter selbst
beschaffen indem sie jagen, aber wir wollen unsere Hunde so natürlich
wie möglich ernähren. Wir sind davon überzeugt das eine
gesunde Ernährung die Gesundheit des Hundes fördert. Warum sollte
es sich beim Hund anders verhalten als beim Menschen. Gesund Ernährung
beim Hunde heißt für uns nicht “Tüte auf- Tüte
zu”, sondern unsere Knochen, rohes Fleisch, püriertes, rohes
Gemüse, hin und wieder auch Obst, Milchprodukte und einen Anteil
Kohlenhydrate.
Das Thema Ernährung ist zwar umfangreich, jedoch nicht kompliziert-
auch wenn man das zunächst denkt. In einem persönlichen Gespräch
erzählen wir Ihnen gerner mehr darüber. Weitere Informationen
finden sie auch unter www.barfers.de
